Kommen wir auf unser 1. Beispiel nochmal zurück.
Ein Dokument wird vorerst
in zwei Teile geteilt. Das Präambel und das Dokument selbst. Der Präambel
ist sozusagen die Umgebung die der Compiler dem Dokument zuordnet und
folgt dem
\documentclassBefehl. In dieser Umgebung können Aussehen, Stile, Schriftgröße, und benötigte Packete includiert werden. Es gibt eine Reihe von Präambel Befehlen die ich noch näher erklären werde. Danach kommt das eigentliche Dokument selbst. Dies wird gekennzeichnet durch
\begin{document} und \end{document}
Gehen wir nun im einzelnen das schon geschriebene durch.
\documentclass[a4paper,12pt]{article}:
Die Dokumentenklasse braucht mindestens zwei Parameter. Einmal die Größe und
die Art des Dokumentes. Es gibt folgende wichtige Größen:
\section
eingeleitet. Es werden keine gesonderten Titelseiten gedruckt, wie bei ''report''.
\chapter
zur Verfügung. Die Überschrift eines neuen Gliederungspunktes erscheint auf einer neuen Seite.
\frontmatter
das Inhaltsverzeichnis, Widmung und das Abbildungsverzeichnis enthält. Die Seitenzahlen sind Römisch. \mainmatter enthält den eigentlichen Inhalt. Die Seitenzahlen sind arabisch. Zu guter letzt beschreibt
\backmatter
beipielsweise Index, Nachwort, Anhänge. Seitenzahlen sind ebenfalls arabisch.
\usepackage wir verwendet um weitere Pakete im Präambel einzubinden. Die Syntax lautet \usepackage optionale Angabe{zwingender Parameter}. T1steht für einen bestimmten Zeichensatz.{fontenc} erlaubt die Benutzung von deutschen Umlauten, wie ä, ö, ü. Es wird standartmäßig mit dem Packet \usepackage {german} verwendet. Auch kann als Parameter latin1 und {inputenc} verwendet werden. Dies bildet wiederum auch Zeichen im Dokument auf interne LATEX-Codes ab. Somit können auch die deutschen Umlaute direkt benutzt werden. Wird dieses Packet nicht eingebunden so müssen die Umlaute mit '' im Text eingebunden werden. Ein ä wird dann in LATEXso geschrieben; ''a oder \''a.
Später gebe ich noch eine Liste der gängigsten Pakete an, die man in LATEXbrauchen kann.