Das JPEG 2000 Verfahren wurde 2001 erstmals verabschiedet und von der Joint
Photographic Experts Group entwickelt. Dieses Verfahren zählt zu den
verlustfreien Komprimierungstypen. Daher ist eine Komprimierung nur in
geringerem Faktor möglich. Im Gegensatz zu JPEG können in diesem
Verfahren eine Vielzahl von Optionen eingestellt werden. So kann z.B bei
einem Portrait das Gesicht sehr scharf erhalten bleiben, wobei der Hintergrund
eine untergeordnete Rolle spielt und somit höher komprimiert werden kann.
Das heisst, dass bestimmte Bereiche innerhalb eines Bildes unterschiedlich kodiert
werden können. Mit dieser Art der Komprimierung ist es nun auch möglich weitere
Informationen, wie z.B. das Datum der Erstellung, ein digitales Wasserzeichen oder
Ähnliches, im Bild trotz der Komprimierung unterzubringen. Dies ist mit JPEG
nicht möglich.