MPEG

MPEG Verfahren wird hauptsächlich für die Komprimierung von Videodaten eingesetzt. Die Komprimierung kommt sowohl den bewegten Bildern zugute, als auch dem Audiopart. MPEG ist ein Komprimierungsverfahren, welches in verschiedenen Dateiformaten eingesetzt werden kann. Die 1988 ins Leben gerufene Motion Picture Expert Group Institution hatte die Aufgabe, Kompressionsalgorithmen für Audio und Videomaterial zu entwickeln. Zugleich bestand die Forderung, diese Entwicklung zum Standard zu machen, mit der Auflage, dass die Bildübertragung über lokale Netze, wie z.B. ISDN, oder auf allen Datenträger mit unterschiedlichen Datenraten funktionieren sollte.

MPEG ist als asymmetrisches Kodierungsverfahren konzipiert. Das heißt, die Komprimierung ist um ein Vielfaches aufwendiger als die Dekomprimierung.

''Das Entwicklungsziel war ein ``generischer'' Coder, der vom Prinzip her alle Optionen bietet, aber erst durch Weglassen von unnötigen Optionen und Parameterfestlegungen auf eine spezielle Anwendung getrimmt wird. MPEG schreibt nicht die einzelnen Kompressionsalgorithmen fest, sondern lediglich ein Dateiformat, das einen erlaubten Datenstrom beschreibt.'' 8 -- [Doe04]



Unterabschnitte

2004-12-02