Folgende Basis liegt allen bereits entwickelten MPEG-Video Verfahren
zugrunde. Hat man zwei Bilder, so werden nicht beide vollständig
kodiert, sondern nur die Details, die sich innerhalb der zwei Bilder
unterscheiden. Man hat nun anstatt zwei Bilder ein kodiertes Bild mit
weiterer Information über Details, die den Unterschied beschreiben. Diese
werden über Vektoren dargestellt. So wird z.B. ein fahrender LKW auf
einer Straße als Detail behandelt, das sich von Bild zu Bild
verändert, der Hintergrund bleibt jedoch gleich. Nun wird die Strecke,
auf der sich ein LKW von einem Bild zum nächsten bewegt, als Vektor in
das zu kodierende Bild mit integriert. Findet nun ein kompletter Szenen-
bzw. Bildwechsel statt, wird wieder ein neues Startbild generiert, von
dem aus neue Veränderungen ausgehen. Jedoch werden nicht alle Objekte
als Ganzes erkannt, sondern man beschränkt sich auf 16x16 Pixel sog.
Makroblöcke. Weiterhin werden sog.
Schwingungsüberlagerungen, die für das Auge nicht sichtbar sind,
entnommen.