Grundsätzliches zu MPEG

Folgende Basis liegt allen bereits entwickelten MPEG-Video Verfahren zugrunde. Hat man zwei Bilder, so werden nicht beide vollständig kodiert, sondern nur die Details, die sich innerhalb der zwei Bilder unterscheiden. Man hat nun anstatt zwei Bilder ein kodiertes Bild mit weiterer Information über Details, die den Unterschied beschreiben. Diese werden über Vektoren dargestellt. So wird z.B. ein fahrender LKW auf einer Straße als Detail behandelt, das sich von Bild zu Bild verändert, der Hintergrund bleibt jedoch gleich. Nun wird die Strecke, auf der sich ein LKW von einem Bild zum nächsten bewegt, als Vektor in das zu kodierende Bild mit integriert. Findet nun ein kompletter Szenen- bzw. Bildwechsel statt, wird wieder ein neues Startbild generiert, von dem aus neue Veränderungen ausgehen. Jedoch werden nicht alle Objekte als Ganzes erkannt, sondern man beschränkt sich auf 16x16 Pixel sog. Makroblöcke. Weiterhin werden sog. Schwingungsüberlagerungen, die für das Auge nicht sichtbar sind, entnommen.



2004-12-02