MP3

Die Audiokompression macht sich die neben grundsätzlichen Komprimierungsalgorithmen die Gehörschwäche des Menschen zu Nutze. So werden alle Töne, die das menschliche Ohr nicht hören kann, die aber von Instrumenten erzeugt werden, heraus gefiltert. Diese Kombination aus Minimierung der Information auf das Wesentliche und die anschließende Komprimierung machen es möglich aus einem Musikstück der Größe 60 MB (dies entspricht einem Lied auf einer handelsüblichen CD) ohne hörbaren Unterschied auf 6 MB (bei 128 KBit) zu kürzen. Dieses Format ist unter dem Namen MP3 bekannt (MPEG1 Audio Layer3) und kann Audiodateien bis auf ein Zwölftel komprimieren9 [Wik04]. Das Frauenhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), das den MP3 Algorithmus patentiert hat, hat diesen zum AAC (MPEG-2 ACC) weiterentwickelt. Mit diesem neuen Kodierungsverfahren ist eine Reduzierung der Ursprungsaudiodatei auf ein Sechszehntel ihrer Ursprungsgröße ohne hörbare Verluste möglich.



2004-12-02