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Kitesurfen - Faszination auf dem Wasser

Kitesurfen ist DIE neue Wassersportart, die viele Boardsportarten
in sich vereint. Auf einem kleinen Brett (ähnlich einem Wakeboard,
Snowboard, Surfbrett, typischerweise zwischen 140 - 200 cm Länge)
lässt sich der Kiter mit einem Lenkdrachen über das Wasser ziehen.
Durch den Auftrieb des Drachens lassen sich dabei extreme Sprünge
- teils schon Flüge - vollbringen.
Seit das Kitesurfen 1996 auf Hawaii populär geworden ist, gibt es
auch in Deutschland immer mehr Anhänger dieses faszienierenden Sports.
Zwei deutschsprachige Print-Magazine widmen sich mittlerweile dem Kitesurfen
( kite-boarding und kite, wer
den link zu kite kennt, bitte mailen). Einer der bekanntesten Förderer
des Kitesurfens ist Robby Naish - ein Name der seit Jahrzehnten den Surfbereich
dominiert.
Die Publikumswirksamkeit des Kitesurfens ist enorm. Extreme Action mit
Sprüngen bis zu 10 Meter hoch und 40 Meter weit und eine bisher unbekannte
Dynamik, auch schon bei wenig Wind, zieht jeden Zuschauer in seinen Bann.
Zum anderen bieten die bis zu 20 Quadratmeter grossen Lenkdrachen einen
faszinierenden Anblick am Himmel.
Wer sich nichts darunter vorstellen kann, soll sich die links unten näher
anschauen.
Was ist zum Material zu sagen?
Die Kitesurf-Drachen unterscheiden sich grundlegend darin,
wie der Drachen aufgebaut ist. Beim Kiteski-System gibt es einen starren
gerahmten Drachen, der aus der Hand gestartet wird. Fällt er ins
Wasser, so zieht man ihn mit einer Winde heran und startet ihn erneut.
Das Kiteski-System hat sich nicht durchgesetzt und spielt in der Praxis
keine Rolle mehr. Beim Tubekite-System (Wipika, Naish, North, Gaastra
und viele andere) dagegen ist der Drachen mit aufgepumpten Luftschläuchen
ausgestattet. Diese geben dem Drachen seine Stabilität mit der charakteristischen
runden Form und ermöglichen den Start aus dem Wasser heraus.
Bei den Matten-Kites wird das Profil durch den Staudruck des Windes erzeugt.
Durch Öffnungen an der Vorderkante kann Luft hereinströmen und
wird im Kite gehalten. Mit durchdachten Ventillösungen wird verhindert,
dass Wasser in den Kite dringen kann, und so ist auch mit diesen Systemem
in der Regel ein kontrolliertes Starten aus dem Wasser heraus möglich.
Der Anfänger bzw. Normal-Kiter kommt sehr gut ohne einen Hochleistungsdrachen
aus. Mit einem Hochleistungsdrachen würde er sich das Leben nur unnötig
schwer machen. Diese zeichnen sich durch ein hohes Acpect-Ratio-Verhältnis
(AR) aus, sind also sehr gestreckte Kites. Intermediate-Kites mit deutlich
gedrungeneren Outlines stehen in der Regel wesentlich stabiler am Himmel
und lassen sich deutlich einfacher aus dem Wasser heraus starten.
Ebenso unterscheidet man Kites nach 2-Leiner-Systemen und 4-Leiner-Systemen.
Beim 4-Leiner-System kann der Anstellwinkel des Kites verändert werden.
Man kann also vergleichbar wie bei einem Segelboot auffieren und dichtholen,
also bei zu viel Wind etwas Druck aus dem Kite herauslassen. 2-Leiner
werden oft in Schulungen eingesetzt (weniger Leinen gibt weniger Probleme,
Lernen der Grundlagen) und von Leuten mit recht speziellem Fahrstil (z.B.
Wakestyle). Der erste eigene Kite ist meistens ein 4-Leiner-Kite oder
ein 2-Leiner mit der Option des Umbaus auf ein 4-Leiner-System.
Jeder gute Kite bietet ein funktionierendes Safety-System. Dabei ist man
über eine Sicherheitsleine mit dem Kite verbunden und beim Loslassen
der Lenkstange geht der Kite "drucklos" zu Boden. über
die Sicherheitsleine ist man aber immer noch mit dem Kite verbunden, so
dass er nicht unbeabsichtigt davonfliegen kann. Meistens gibt es dann
noch eine Nottrennung, so dass man sich im Notfall komplett vom Kite trennen
kann.
Zum Thema Boards
Boards für das Kitesurfen ähneln einem Wakeboard,
Snowboard bzw. Surfboard. Sie sind in der Regel zwischen 140 und 200 cm
lang. Der Auftrieb ist im Normalfall so gering, dass man ohne Fahrt nicht
auf den Boards stehen kann.
Im Jahr 2002 ist der Trend stark zu den sogenannten TwinTips tendiert.
Das sind symmetrische Boards, die vorwärts wie rückwärts
fahren. Das hat den grossen Vorteil, dass man nach einem Richtungswechsel
(Halse) keinen Fusswechsel machen muss. Dieser Fusswechsel auf den kleinen
kippeligen Boards hat vielen Anfängern das Leben schwer gemacht.
(Was aber den wirklich guten Kiter von den anderen unterscheidet, wenn
er die Halse beherscht :-))
Längen für den Einsteiger liegen bei ca. 180cm Länge, Fortgeschrittene
steigen schnell auf Boards mit ca. 150cm Länge um. Die kleinen Boards
lassen sich auch mit fester Bindung fahren, genauso wie ein Wakeboarder
unterwegs ist.
Directionals sind die Boards, die Surfboards ähneln. Hier gibt es
ein Heck und einen Bug und eine Fahrtrichtung ist damit vorgegeben. Nach
einem Richtungswechsel muss man die Füsse umstellen.
Mutanten sind eine Mischung aus Directional und TwinTip.
Wie und wo kann ich Kitesurfen lernen?
Kitesurfen sollte man auf jeden Fall in einer Kitesurf-Schule
lernen. Dem Anfänger bieten sich doch viele Fehlermöglichkeiten
und einige Fehler können beim Kiten böse Folgen haben. In einer
guten Kitesurfschule lernt man das Kitesurfen im Normalfall schnell und
sicher. Durch das Schonen der eigenen Ausrüstung spart man wahrscheinlich
sogar Geld.
Idealerweise sollte das Schulungsrevier viel Platz im Wasser und am Strand
bieten. Ausserdem sollten nicht zu viele Schüler auf einen Lehrer
kommen (zumindest zu Beginn maximal 4 Schüler auf einen Lehrer).
Ideal wäre es, wenn die Schule auf beiden Systemen schulen würde,
also auf Mattenkites (Softkites) und Tubekites. So hätte man direkt
die Möglichkeit zu testen, welches System einem mehr liegt. (Quelle:
http://www.kitesurfen.de/kitesurfen/kitesurfen.html)
Meine ersten Erfahrungen habe ich bei Carsten Ritter gemacht.
Er betreibt eine Kiteschule an der Ostsee. Der Unterricht war hervorragend,
ausgiebig und sehr lehrreich. Am Ende des Kurses (nach 5 Tagen), erhält
man, nach einer Theorieprüfung, eine VDWS Lizenz. (Manche Spots oder
Equipmentverleiher wollen das sehen). Der Kurs beeinhaltete 20 Lehrstunden,
und für Studenten gibt es eine Menge Rabatt. Alles in allem eine
lohnenswerte Investition in die eigene Sicherheit, wenn man sich für
diesen Sport interessiert.
Ich möchte noch ein paar nette Worte über Philipp
(info@kitesurfshop.ch) aus dem
Kiteladen aus der Schweiz verlieren.
Ich habe mich von ihm beraten lassen und bin mit meiner Kaufentscheidung
sehr zufrieden. Die Zahlungmodalitäten klappten ohne Probleme und
ohne Wartezeit. Auch nach dem Kauf war er sehr hilfsbereit. Ich habe auch
mal mit ihm telefoniert, zwar nichts verstanden (Schweizer halt :-) ),
jedoch ein sehr angenehmer Geschäftspartner. Kann ich nur weiterempfehlen.
Ich hatte die Gelegenheit die Augsburger Kiteszene kennen
zu lernen. Sehr nette Leute, die immer für einen Spass zu haben sind.
Wir freuen uns immer über Interessierte und neue Leute, die diesen
Sport kennen lernen möchten. Auf der Seite http://www.kitea.de
gibt es noch mehr Infos über den Sport und wann wir wo hingehen.
Besucher sind herzlich willkommen.
Ein nützliches Forum dass einem auf alle Fragen eine
Antwort gibt ist http://www.oase.com/forum
.
links:
http://www.kite-surfers.de
-->Kiteschule Carsten Ritter --sehr zu empfehlen
http://www.gunsails.de --> Da
habe ich meine Übungsmatratze her
http://www.kitesurfe.de --> Sehr
günstiger Laden. Hat alles, was man zum starten braucht
http://www.kite-boarding.de
--> Magazin. Gute Tests
http://www.kitesurfshop.ch -->
Gute Preise, sehr netter Kontakt.
http://www.kitea.de --> Augsburger
Kiteszene
http://www.oase.com/forum -->
Fragen? Guckst du hier :-)
und nachfolgend noch ein filmchen zum reinschnuppern Dort
sieht man Freunde und mich bei Kiteboarden und Snowkiting. Sozusagen das
Best of 2004.
BestofKitea.de.wmv
(50MB)
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©2004 by Steve Moser
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